Montag, 10. September 2018

J. again

Love is a word

What do I do with the knowledge about you
About your existence
About your love

How do I integrate that into my life?
It is no question that you already are a part of it
And there's no way back.

And I know that it's not really a huge pain.
I'm hurting only a little.

I know that you love me.
And you probably feel that I dont reject you for that
No, I am so thankful for your love.
In a certain way I answer your feelings.
I answer to what you are. I love how you act even though I probably could never live with you.


The way you love me goes beyond everything I have experienced so far. You love me so truthfully and so surely and so fervently.
And I do love that about you.

I'm trying to write around the facts. To deny what actually has to be admitted.

Do I love you?
Maybe it really would not be paradox, just as you still love your wife.

I just don't think I could deal with you.
And I don't think I could ever explain it to you.
Plus I love him way more than I might love you.

But all these pseudo-rational arguments only point out the way I am trying to educate myself to put you on a shelf.

But right now I just can't do that. I feel you too much for being able to put you aside like a toy I don't actually need.
In my heart there are so many images and doors. But i keep standing in front of your framed picture. And I can't go away until I really cried for you. Until I admit, that everytime I find you, everytime I see you, everytime I just seem to have you - it hurts so much to lose you the next seconds and I feel the empty seat, the empty frame that you filled for seconds. Afterwards the emptyness pains me like a mother who lost her child pains the view of a playground.

Don't get me wrong: I am not really unhappy. Actually I am blissfull and I feel everything is how it's ought to be. And I wouldn't change anything in the past if I could, I really would act exactly the same. And I won't act differently next time. And maybe this is just impudent to tell you, because it nurtures your feelings even though I don't think I ever want to truly answer your wishes. I am sorry, I just wanted to apologize to you for a little weakness. So here I ask for your forgiveness:

Forgive me for not telling you that I love you.

Montag, 9. Juli 2018

Klarstellung.

Wie ich mich fühle.

Ha!

Ich. bin. so. wütend.

Ich. bin. so. kraftlos. vor. Wut.

Mir schwinden die Bilder vor den Augen
Alles vermischt sich in hektischer Buntheit.
Keine Linien mehr.
Nur noch Farben.

Schmerz, der dazwischen flackert.

Ein Uhrwerk, das immer schneller tickt.

Deine maßvolle Liebe vollstreckt meine wunderlichsten Ängste.

Ich will lieber nie mehr geliebt werden als schon wieder maßvoll.

Vor Angst verstummt und innerlich ein spitzer Schrei.

Wie geht es Dir, meine Dame.

Fragst Du so, mir nichts, Dir nichts.


Gehen tut bei mir gar nichts. Es rennt, es rast, oder es verweilt. Gehen ist nicht meine Methode.

Bei mir leuchtet nichts. Bei mir blendet es.
Bei mir riecht nichts. Es stinkt.
Bei mir bleibt nichts. Es wurzelt.
Ich gebe mich nicht hin. Ich presse mich an Dich mit aller Kraft und inbrünstiger Wut.

Halte mich nur so aus.
Wenn ich mich nicht zügeln muss.

Ertrage nicht mehr den kleinsten Verzicht.


Jahrelang Verzicht geübt



Um ihn

endlich

verlernen zu dürfen.




Bitte, tu mir das nicht an.

Samstag, 17. März 2018

Ich war's nicht

Lila Blüten tauen sanft
Auf dem verziehenden Dunst unserer Liebe.

Aschevögel haben sie zärtlich begraben.

Niemand konnte herausfinden, wann sie gestorben war. Und woran genau.

Jeden Tag
Besuche ich das Grab.

Die blaue Luft schärft den Blick.

Und ich erkenne erleichtert

Meine blutlosen Hände.

Montag, 12. März 2018

Mozärtlich

Bin nicht sicher, aber vielleicht habe ich heute endlich etwas über Mozart verstanden.
Er wählt die Töne zwar mit Bescheidenheit, aber eben nicht, wie lange von mir gedacht, mit Einfalt. Die Musik ist gar nicht trivial.
Die Tragödie scheint mir in denjenigen Tönen zu liegen, die er bewusst nicht geschrieben hat. Und diese Kontrolle ist nur Ausdruck des eigentlichen Schmerzes.

Ist das absurd?
Oder spiegele ich nur mein eigenes schmerzliches, mutvolles Verschweigen in eigentlich fröhlichen Melodien?

Dienstag, 30. Januar 2018

Leaving him

It's a fucking huge price to pay for no regrets.

Samstag, 30. Dezember 2017

Confession #2 MZ

You are my Mickey Milkovich.

Sonntag, 24. Dezember 2017

He knows, but has no idea

I told him.
He knows about the dreams.
But he can not guess what all of this means.

Samstag, 25. November 2017

Im SPA Bereich

Noch ein weiterer Moment, den ich festhalten muss.


Dritter Tag des Kongresses. Du warst mir bereits aufgefallen.
Ich gebe zu, ein wenig nach einem Augenpaar gesucht zu haben, in dessen Licht ich mich herausgefordert fühlen könnte.
Aber dein Blick fiel dann nicht nur auf die lichtvolle Oberfläche, sondern deine Wachheit und Intelligenz verschafften Dir sofort eine Vorstellung, wie ich wirklich bin. Und als ich spürte, dass du Gefallen daran fandest, wurde ich beinah schwach vor Verlangen.

In der Mittagspause verließ ich den Vortragssaal und saß bald für vielleicht eine halbe Stunde allein mit dir in einem Straßencafé bei ahnungsvoller Septembersonne, nachdem die anderen bereits gegangen waren. Wir sprachen professionell und freundlich und vielleicht sogar schon ein bisschen ehrlich miteinander. Dabei fassten Deine Blicke meine Haut an. Ich spürte die Bereitschaft meiner Nervenzellen, sich voll auf deinen Körper einzulassen.
Wir verabschiedeten uns, wieder professionell und freundlich.

Doch ich ging nicht zurück in den Sitzungssaal; den Vorträgen würde ich ohnehin nicht mehr folgen können.

Ich trabte mit großen schwungvollen Schritten zum Fluss und blickte in die reißenden Strömungen. Ich atmete drei Mal bewusst. Sog tief die Luft durch die Nase in meine Lungen und stieß die kontrolliert langsam wieder durch den Mund aus. Ich spürte ein Zittern auf meinen Wangern, bald ein meinen ganzen Körper durchspürendes wärmendes Gefühl.

Ich ging ins Hotelzimmer. Fasste mein Gesicht an, während ich mich im Spiegel sah, fand mich schön.

Also schlüpfte ich in den Badeanzug und verließ mein Zimmer mit dem viel zu großen Hotelbademantel und den zu großen Hotelschlappen Richtung Hallenbad.

Die Schlappen machten ein leises Abrollgeräusch auf dem blauen Teppichboden im Hotelflur. Flap, flap.

Im Hallenbad war ich allein. Ich legte mich in die Sauna, die nicht wirklich heiß war, eher ein wenig warm. Die Hitze in mir über meinen schönen einsamen Körper, die Hitze, die deine Nähe hinterlassen hatte, durchströmte mich lustvoll. Ich schloss die Augen, um mich ganz auf meine Lust zu konzentrieren.

Meine Schritte führten mich aus der Sauna zur Damentoilette. Es war ein einzelner kleiner Raum ohne Abtrennungen, nur mit einer einzelnen Toilette, einem Waschbecken mit Spiegel und einem silbernen Papierspender.

Ich schlüpfte aus dem Badeanzug, stellte mich breitbeinig gegenüber des Papierspenders, an dem ich mich mit der linken Hand festhielt. Mit der rechten Hand gab ich mich der Lust hin und stellte mir vor, dich hinten zwischen meinen Beinen zu spüren. Dabei sah ich mein vom gewölbten Papierspender verzerrtes Spiegelbild, ohne dass es mich störte. Es war das erste Mal seit langem, dass ich Lust empfunden hatte, wirkliche Lust, und mich einer Fantasie hingeben konnte, die in all ihrer Verbotenheit und akuten Dringlichkeit eine Erfüllung einhielt.

Danach wusch ich mich kurz unter der Dusche und schwamm ein paar Mal durch das Becken, erregt von meinem verdorbenen Geheimnis und die Tatsache verarbeitend, dass sich mein inneres Verhältnis zu dir von einer süßen Lust zu einer schmerzhaften Faktizität veränderte: ich wollte dich besitzen; ich hätte dich besessen, wenn mein "er" und deine "sie" nicht wären.

Noch hielt ich es dennoch für vergänglich süße Schmach.
Doch seit du am selben Abend deine Hand auf mein Knie so zart legtest, inmitten der Großveranstaltung unter der schweren Tischdecke, seitdem spüre ich diesen Stich in der Brust, diesen Stich, den man nur zu ertragen lernen kann, aber der niemals heilbar ist.

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